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Workshops in 2004
 
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Workshop Fünf
Workshop Sechs
Workshop Sieben
Workshop Acht

Workshop "Nachhaltigkeit und private Haushalte - zwischen Konsum und (Re-)produktion"
Das Ziel dieses Workshops ist die Identifizierung des wirtschaftswissenschaftlichen Forschungsbedarfes in Hinblick auf die Rolle der privaten Haushalte in nachhaltiger Entwicklung. Der Workshop gliedert sich in zwei Teile. Teil 1 behandelt die Rolle der privaten Haushalte beim nachhaltigen Konsum. Die wichtigsten Fragen sind: Welcher Zusammenhang besteht zwischen Konsum, individuellen Lebensweisen (Lebensbedingungen, Lifestyle), und Nachhaltigkeit? Welche Schlussfolgerungen für die Politik können aus der Wirtschaftsforschung zum Thema nachhaltiger Konsum gezogen werden? Teil 2 betrachtet den Beitrag der privaten Haushalte in der (Re-)Produktion des gesellschaftlichen Produktivpotenzials. Die leitenden Fragen sind hierbei: In wie fern kann die Wirtschaftsforschung zu privaten Haushalten (über ihre Funktion als Konsument/innen hinausgehend) dazu beitragen, Haushaltsentscheidungen und -verhalten im Kontext nachhaltiger Entwicklung zu erklären? Welche Schlussfolgerungen für die Politik im Bezug auf nachhaltiges Haushaltsverhalten können aus den diskutierten Forschungsansätzen abgeleitet werden?

Programm
Proceedings
Schlussfolgerungen

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Workshop "Nachhaltigkeit und Innovation"
Die Bedeutung von Innovationen für eine nachhaltige Entwicklung ergibt sich vor allem aus ihrem Potenzial, durch ökonomische und/oder ökologische Effizienzsteigerung zu einer Abmilderung der bestehenden Trade-Offs und Stärkung von 'Win-Wins' zwischen ökologischen, ökonomischen und sozialen Zielen beizutragen. Wie die Charakterisierung derartiger Innovationen in operationalen Kriterien zu erfassen und zu analysieren ist, bleibt bisher jedoch weitgehend unklar. Viele Innovationen haben auch ambivalente Auswirkungen auf verschiedene Nachhaltigkeitsziele, so dass sich die Frage nach der Steuerung bzw. Beeinflussbarkeit von Innovationen in Richtung auf Nachhaltigkeit stellt. Der geplante Workshop soll den Stand des Wissens in bezug auf die Gestaltung von Innovationen in Richtung auf integrativ verstandene Nachhaltigkeit sondieren. Dabei interessieren die Konflikte und Synergien zwischen den Auswirkungen auf ökologische Zielgrößen wie Energieverbrauch und Materialeinsatz einerseits, und auf ökonomische Zielgrößen wie Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung andererseits. Besonders ausgeprägt scheinen die Ambivalenzen bei den für die zukünftige ökonomische und gesellschaftliche Entwicklung besonders wichtigen Informations- und Kommunikationstechnologien (mit möglicherweise auch disruptiven Wirkungen) zu sein, so dass diese als exemplarisch zu behandelnder Problembereich ausgewählt wurde. Dieser Workshop wird gemeinsam mit dem Institut für Innovationsforschung der Fraunhofer Gesellschaft Karlsruhe durchgeführt.

Programm
Proceedings

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Workshop "Nachhaltigkeit und Unsicherheit - Herausforderungen für die interdisziplinäre Theoriebildung"
Dieser Workshop beschäftigt sich mit dem grundlegenden Problem der Ungewissheit im Zusammenhang mit Langfristprozessen wie Klimaänderungen oder Globalisierung. Ausgehend von einer Bestandsaufnahme moderner Ansätze in der Entscheidungstheorie und der Politischen Philosophie werden ökonomische und soziologische Theorien des Lernens sowie Konzepte der Bewertung von Natur- und Sozialkapital in einer sich ändernden Welt aus unterschiedlich disziplinärer Sicht (Ökologie, Umweltethik und evolutorische Ökonomik) diskutiert. Der Workshop analysiert auch die Rolle der Versicherung angesichts zunehmend ungewisser globaler Veränderungen (Naturkatastophen).

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Hintergrundpapier
Proceedings

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Workshop "Nachhaltigkeit und Entwicklung - Herausforderungen für Theorie und Empirie"
Dieser Workshop greift ausgewählte Aspekte der globalen nachhaltigen Entwicklung auf. Dazu gehören:
a) Konzeptionelle Fragen der Umwelt und Entwicklung aus der Perspektive der Entwicklungsökonomie.
b) Implikationen aus der empirischen Analyse von Wachstum, Entwicklung und Ressourcenabbau, die neuere theoretische Ansätze aufgreifen (Wachstumstheorie und Entwicklungsökonomik).
c) Mögliche Integration empirischer Konzepte zu ungleichem Tausch in physischen Größen in die ökonomische Modellbildung, besonders die Modellierung offener Volkswirtschaften.
d) Effekte der sogenannten Vorreiterstellung einzelner Länder auf Wettbewerb und Folgerungen für die nachhaltige Entwicklung.

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Workshop "Nachhaltigkeitsfolgenabschätzung - Herausforderungen für die integrierte ökologisch-ökonomische Modellierung"
Dieser Workshop folgt einer Empfehlung aus einem früheren Workshop dieser Serie (Messung von Nachhaltigkeit), in dem ExpertInnen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen und unterschiedlichen Forschungsansätzen sich übereinstimmend für eine verstärkte modellgestützte Integration von ökologischem und sozio-ökonomischen Systemwissen als Zukunftsfrage der ökonomischen Nachhaltigkeitsforschung ausgesprochen haben.
Besondere Bedeutung erlangt diese Aufforderung vor dem Hintergrund der Ausweitung der Umweltverträglichkeitsprüfung zum sog. „Sustainability Impact Assessment“ bzw. neuerdings zum sog. “Extended Impact Assessement”, das sich als eine umfassende gesellschaftliche Folgenabschätzung von Politikmaßnahmen der EU-Kommission vor dem Zielkatalog der Nachhaltigkeitsstrategie versteht. Die damit aufgeworfenen unvermeidlichen Zielkonflikte können in einer transparenten Weise nur im Rahmen einer integrierten Modellierung von ökonomischen, ökologischen und sozialen Interaktionen diskutiert werden. Der Schwerpunkt dieses Workshops liegt dabei auf der modellgestützten Analyse der ökologischen und ökonomischen Wechselbeziehungen.

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Hintergrundpapier
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