      
 |
 |
 |
 |
|
 |
 |
Workshops
Workshops in 2003 |
|
 |
 |
Workshop Eins
Workshop Zwei
Workshop Drei
Workshop "Generationengerechtigkeit und Nachhaltigkeit"
Der Workshop "Generationengerechtigkeit und Nachhaltigkeit" basiert auf der Erkenntnis, dass viele
Konflikten bezüglich der Konzeption der Nachhaltigkeit auf einem unterschiedlichen philosophischen
und ethischen Verständnis von intra- und intergenerationaler Gerechtigkeit beruhen. Diese Unterschiede
werden in einem Hintergrundpapier zum Workshop dargelegt.
Die Workshopteilnehmer diskutierten Theorien
der Verteilungsgerechtigkeit deren Verhältnis zu den ökonomischen Definitionen der Nachhaltigkeit. Die
zugrundeliegenden Annahmen dieser Theorien wurden herausgearbeitet und deren Bedeutung für Konzept der
Nachhaltigkeit Fragen waren: Wer ist das Subjekt der intergenerationalen Gerechtigkeit (Individuum oder Generationen),
was ist das Objekt von Nachhaltigkeit (Wohlfahrt oder Ressourcen) und wie sind der Art und der
Umfang der Verpflichtungen gegenüber zukünftigen Generationen und wie soll man unsicheren zukünftigen
Präferenzen und Situationen umgehen. Der zweite Teil des Workshops widmete sich der Frage der ökonomischen
Messung intergenerationaler Gerechtigkeit. Er verschaffte einen Überblick über Methoden der Generationenbilanzierung
und Überlappender Generations-Modelle (ÜGM) im Kontext der Fiskalpolitik und bei erschöpflichen natürlichen Ressourcen.
Die abschließende Sitzung des Workshops identifizierte dringende Forschungsgebiete wie in
den Workshop-Proceedings dargelegt.
Hintergrundpapier
Programm
Proceedings
_nach oben
Workshop "Internationale Institutionen der Nachhaltigkeit"
Dieser Workshop untersucht die institutionelle Dimension der globalen Nachhaltigkeit. Die Debatte um diese Dimension ist
geprägt von der wirtschaftlichen Globalisierung, welche im letzten Jahrzehnt vielfach analysiert und kontrovers
diskutiert wurde (s. Hintergrundpapier). In unserem Workshop stehen die vorhandenen institutionellen Strukturen
im Mittelpunkt und die Frage, mit welchen Reformen international nachhaltige Entwicklung erreicht werden könnte.
Dabei gehen wir der Frage nach, wo vielversprechende ökonomische Beiträge zur globalen Nachhaltigkeitsdebatte zu
finden sind und in welchen institutionellen Analysen mehr ökonomisches Input sinnvoll wäre. Exemplarisch werden
ausgewählte Aspekte wie Verbindungen zwischen Außenhandel und Umwelt oder Global Governance diskutiert, was die
derzeitige internationale institutionelle Ordnung, die Rolle der Zivilgesellschaft und die Schaffung neuer,
nachhaltigkeitsfokussierter Institutionen einschließt.
Die Forschungsempfehlungen finden Sie in
unserem Sondierungsbericht "Internationale Institutionen
der Nachhaltigkeit".
Hintergrundpapier
Sondierungsbericht
Programm
Proceedings
_nach oben
Workshop "Messung von Nachhaltigkeit"
Das vorrangigste Ziel dieses Workshops war die Identifizierung der Elemente einer Forschungsagenda im
Bereich der Messbarkeit von Nachhaltigkeit aus ökonomischer Perspektive. Der Workshop gliederte sich
in vier Sitzungen. (1) Wohlfahrtsbezogene Ansätze der Messung von Nachhaltigkeit werden als Methoden
charakterisiert, die ein Gewichtungsschema (normalerweise Bewertung) benutzen, um diverse Informationen
zu aggregieren. (2) Eine Reihe von Indikatoren können in Extrakonten festgehalten werden, welche als
Erweiterung der existierenden Bilanzierungssystemen angesehen werden. Allgemein erlaubt dieser Ansatz
große Flexibilität im Bereich der Messung und der angewandten analytischen Werkzeuge. (3) Als Systeme
analytischer Ansätze verstehen wir zuerst modellbasierte analytische Werkzeuge der Messung von Nachhaltigkeit.
(4) Der größte Teil der Arbeit bei der Messung von Nachhaltigkeit liegt bei der umweltbezogenen Nachhaltigkeit.
Um die Wichtigkeit der ökonomischen und sozialen Nachhaltigkeit zu betonen, haben wir eine eigene Sitzung der
Messung sozialer und ökonomischer Nachhaltigkeit gewidmet.
Hintergrundpapier
Sondierungsbericht
Programm
Proceedings
_nach oben
|
|
 |
|
|
 |